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Mit gemischten Gefühlen in den letzten Börsenmonat des Jahres

50 Prozent der Vermögensverwalter, welche die DAB BNP Paribas im Rahmen des Profi-Börsentrends monatlich befragt, rechnen im Dezember mit einer Jahresendrallye. Dagegen erwarten 20 Prozent fallende und 30 Prozent gleich bleibende Kurse in den kommenden vier Wochen. 70 Prozent der Finanzprofis halten deutsche Aktien derzeit für fair bewertet, für 30 Prozent sind sie bereits überbewertet. Der Indexwert des Profi-Börsentrends, der im vergangenen Monat bei -15,4 Punkten gelegen hatte, verbessert sich, verbleibt aber mit -2,3 Punkten im negativen Bereich.

„Wir gehen mit gemischten Gefühlen in den letzten Börsenmonat“, sagt Robert Bauer von der Mademann & Kollegen GmbH aus Düsseldorf. „Zwar stehen unsere eigenen Indikatoren noch auf grün und die Leitzinserhöhung im Dezember ist von den Marktteilnehmern eingepreist, aber die Bewertungen in den USA sind eindeutig zu hoch. Sollten in 2018 mehr Zinserhöhungen als erwartet den Markt überraschen, könnte dies die Marktvolatilität erhöhen. Im Gegensatz zu anderen Märkten bleiben japanische Aktien trotz des starken Kursanstieges in den vergangenen Monaten durch Gewinnwachstum und Verbesserung der Margen günstig bewertet. Einigen japanischen Unternehmen ist die Aufstellung zu unverzichtbaren Global Playern in den Zukunftsmärkten Automatisation und Robotik gelungen.“

Quelle: DAB BNP Paribas