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Zertifikatekäufer setzen zunehmend auf Nachhaltigkeit

Fast 20 Prozent der Zertifikateanleger in Deutschland, und damit neun Prozentpunkte mehr als noch im Jahre 2015, weisen ethischen und ökologischen Aspekten im Rahmen ihrer Portfolioallokation eine hohe Bedeutung zu. Immerhin noch jeder Vierte gibt an, dass er diese Kriterien bei seiner Entscheidungsfindung zunehmend in Betracht zieht. Soweit ein Teil der Ergebnisse aus der monatlichen Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands.

Für etwas mehr als die Hälfte der Investoren haben Nachhaltigkeitsaspekte bei ihrer Geldanlage eine geringere oder gar keine Relevanz. An der aktuellen Online-Befragung, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich 3.300 Personen. Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.

„Nachhaltigkeit darf kein Marketingbegriff sein, sondern muss konsequent umgesetzt werden. Ethische und ökologische Investments sind für die Mehrheit der Privatanleger aber nach wie vor ein Nischenthema. Gleichwohl wächst weltweit das Interesse an nachhaltigen Anlagemöglichkeiten. Infolgedessen nimmt auch die Vielfalt an Investitionskonzepten stetig zu. Bedauerlicherweise mangelt es jedoch an klaren, einheitlichen und transparenten Kriterien. Diese sind aber Voraussetzung, um das erforderliche Vertrauen bei den Anlegern zu schaffen“, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

Quelle: Deutscher Derivate Verband (DDV)